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Aug 05

Familienausflug zu IKEA

SüßwarenAls ich zum letzten Mal bei IKEA war, hatte ich noch kein Kind. Nach über vier Jahren wurde es mal wieder Zeit für einen Besuch. Ein Babysitter war leider nicht verfügbar. Nach dem Frühstück samt der Motte ab ins Auto und los ging die Fahrt in Richtung Ulm. Die könnten ruhig ein Einrichtungshaus näher bei uns eröffnen. Die Fahrt kostete uns einige Nerven. Alle paar Minuten die Klassiker: Mir ist ja so langweilig? Wann sind wir endlich da? Sind wir bald da? Dauert es noch lange?

 

 

Für zwei Stunden

Schon am frühen Morgen war es gar nicht so leicht einen Parkplatz zu finden. Danach ging es direkt zur Anmeldung vom Smaland. Unser Plan sah so aus: Die Motte geht spielen während wir uns einen ersten Überblick verschaffen. Danach gemeinsames Mittagessen im Restaurant (das ist ja so schön billig) und schließlich die Einkaufsrunde.

Die Motte war sofort Feuer und Flamme und schnell im Smaland verschwunden. In etwa zwei Stunden spätestens sollten wir sie wieder abholen. Ich habe mal gelesen, dass diese Kinderbetreuung als Ersatz für den Kindergarten genutzt wurde. Deshalb kann ich das mit der Zeit schon nachvollziehen. Zwei Stunden reichen für eine Runde durch IKEA auch vollkommen aus. Nach einer Stunde hatten wir unseren Rundgang beendet und machten uns auf den Weg zur Motte. Die hatte aber noch gar keine Lust mitzukommen. Also zogen wir wieder alleine los, kauften alles ein und holten sie pünktlich nach zwei Stunden ab.

 

Es war so toll im Moorland!

Im Restaurant angekommen, hatte die Motte gar keine Lust sich ein Gericht auszusuchen. Sie schwärmte vom „Moorland“. Auch eine nette Bezeichnung, oder? Dort gab es einen Fernseher und ganz viele Bälle! Die anderen Kinder in ihrem Alter natürlich nicht zu vergessen. Als Betreuung für einen kurzen Zeitraum finde ich das super. Mir kam die Sache mit der Alternative zum Kindergarten wieder in den Kopf. Abgesehen davon, dass das nicht erlaubt ist, finde ich es nicht okay sein Kind den halben Tag vor dem Fernseher zu parken. Das muss schon reine Verzweiflung gewesen sein. Anders kann ich mir ein solches Verhalten nicht erklären.

SteckenpferdDer Hunger siegte doch. Jeder hatte ein leckeres Mittagessen ausgesucht und danach ging es frisch gestärkt in die Verkaufsräume. Der Horror blieb aus. Es war sogar sehr entspannt dort mit der Motte. Sie durfte sich ein Spielzeug aussuchen. Die Entscheidung zwischen Panzerbär Pandabär und Ziege war nicht so leicht. Schließlich gewann die Ziege das Rennen. Ich nenn das Ding einfach Ziege. Es ist ein Steckenpferd mit einem unidentifizierbaren Tierkopf in Blau.

 

Ich will nach Hause

Stunden später. Mittlerweile war es fast 17.00 Uhr. Seit mehr als sechs Stunden waren wir schon bei IKEA. Die Motte wurde unruhig und wollte nach Hause. Nach den Kassen entdeckte sie noch das Softeis. Das verschaffte mir noch kurz Zeit für einen Einkauf mit Süßigkeiten und anderen Lebensmitteln. Ich habe es auch nur ein bisschen übertrieben! Schmeckt aber auch gut das Zeug…

Wenige Minuten später schlief die Motte tief und fest im Auto und wir hatten eine entspannte Fahrt nach Hause. Dort wartete direkt wieder Arbeit auf mich. Die Einkäufe mussten verräumt werden. Das dauerte bis in die späten Abendstunden. Ein Nachteil, wenn man einen Großeinkauf macht. Es war ein toller Ausflug, aber es reicht mir wieder für die nächsten Jahre. Der Laden verleitet mich immer nicht wenig Geld auszugeben, obwohl ich immer plane nur „das Nötigste“ zu kaufen…

 

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