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Mai 06

Ein Biss vom Storch

KlapperstorchDie Klapperstörche machen einen guten Job. Tag für Tag verteilen sie Babys an Familien. Leider scheinen sie auch von den Sparmaßnahmen getroffen zu sein. Manchmal sind nicht genug Tücher für den Transport da. Dann werden die Babys direkt im Schnabel ausgetragen. Das bleibt natürlich nicht ohne Spuren. Storchenbiss heißen die rötlichen Flecken, die häufig im Nacken der Babys auftauchen. Die Motte hatte einen besonderen Transport. Ihr Storchenbiss befindet sich auf der Stirn zwischen den Augen. Das muss ein komplizierter Flug gewesen sein, aber sie ist ja heil bei uns angekommen!

 

Der Fleck ist nicht schlimm

Im ersten Moment hatte ich mich damals sehr über den Fleck der Motte erschreckt. Er sah nach einer Verletzung aus und ich hatte Sorge, dass sie Schmerzen hat. diese Sorge war aber ganz unbegründet. Ein Storchenbiss ist ganz harmlos und kommt sogar sehr oft vor. Es handelt sich nur um vermehrte und erweiterte Adern. Mitten auf der Stirn fällt er natürlich stärker auf, aber er verblasst immer mehr. Mittlerweile ist der Fleck nur noch bei ganz genauem Hinsehen zu erkennen. Außerdem hat die Motte ja jetzt auch Haare, die den Storchenbiss sowieso verdecken würden.

Theoretisch kann ein Storchenbiss später per Laser entfernt werden. Das ist aber in der Regel nicht notwendig, da die Flecken verblassen und kaum noch sichtbar sind. Ich bin gespannt wie sich das bei der Motte entwickeln wird. Der Arzt sagte, dass der Fleck irgendwann von selbst verschwinden würde. Ich halte es aber für möglich und wahrscheinlich, dass ein blasser Rest bleibt.

 

Der Wutfleck

HautrötungBei uns wird der Storchenbiss der Motte nur noch liebevoll der Wutfleck genannt, denn bei Aufregung, Wut, oder beim Schreien werden die Adern besonders gut durchblutet und der Fleck rötet sich stark. Ein gutes Zeichen dafür, wenn die Motte besser nicht angesprochen werden sollte. Momentan ist sie nämlich sehr trotzig und der kleine Bauch manchmal mit viel kleiner Wut gefüllt, die sich erst wieder entladen muss. Das funktioniert bei uns am besten, wenn die Motte kurz Zeit hat um sich wieder zu beruhigen. Reden bewirkt bei ihr meistens nur das Gegenteil. Also lassen wir die kleine Persönlichkeit kurz in Ruhe und schnell ist es auch wieder ganz harmonisch.

 

 

 

Die Motte stört sich nicht daran

Der Storchenbiss gehört zur Motte. Ich glaube sie nimmt ihn selbst gar nicht mehr wahr bzw. hält ihn selbst für ganz normal. Sie hat auch noch nie danach gefragt, obwohl ich davon ausgehe, dass sie ihn gesehen haben muss. Schön, dass es Kindern noch nicht so auf Äußerlichkeiten ankommt!

Haben/Hatten eure Kinder auch einen Storchenbiss und würdet ihr den entfernen lassen?

4 Kommentare

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  1. Carina

    Unser Sohn hat auch einen ziemlich großen Storchenbiss direkt im Nacken. Obwohl er mittlerweile schon acht Monate alt ist, hat sich noch nichts dran verändert bzw. es ist noch nichts verblasst. Der Kinderarzt sagte uns auch, dass der Storchenbiss irgendwann verschwinden wird. Ich würde ihn nicht entfernen lassen, da es meiner Meinung nach nicht notwendig ist.

    1. Minimotte

      8 Monate – so klein noch 🙂 Da war er bei uns auch noch nicht verblasst. Jetzt (mit 3,5 Jahren) hat er so langsam die rötliche Farbe verloren.

  2. Sandra

    Der Legende nach sind Kinder mit Storchenbiss gesegnet und haben das zweite Gesicht. Also freut euch drüber ;-).

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Minimotte

      Hui das wären dann aber ganz schön viele 🙂 Die Motte hat sogar gerade zwei Gesichter: Sonnenschein und kleine Motzkuh 😛

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